Bunker Maginot Line WK II.


Der Bau des Artilleriewerks begann 1931 und verschlang eine Summe von ca. 84 Millionen Francs. Die zentrale Galerie des Ouvrages befindet sich in 30m Tiefe und erstreckt sich über eine Länge von ca. 2 Kilometer. Mannschafts- und Munitionseingänge zum Werk wurden gut versteckt in einem nahe liegenden Wald positioniert.

 

Eine Besonderheit des Werkes ist, dass sich das zentrale Munitionsmagazin in unmittelbarer Nähe zum Munitionseingang befindet – weit entfernt von der unterirdischen Kaserne, wo die Mannschaften untergebracht waren. Zu dem verfügt das Werk über 8 Kampfblöcke.

Nach ende des 2.Weltkrieges wurde das Werk von der französischen Armee genutzt. Während der Zeit des Kalten Krieges hielt man es Einsatz- und Kampfbereit. 1986 kam dann das endgültige Aus der Festung. Der weitläufige Bunker wurde geräumt und (eigentlich) verschlossen. Leider haben sich Metaldiebe irgendwann Zugang verschafft, ihre unverkennbaren Spuren der Verwüstung sind nicht zu übersehen.


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