Nazi Elite Schule - Napola

Nazi Elite Schule – „Napola“ Diese Elite Schule ist eine von 43 im Dritten Reich (zum Kriegsende hin) aber auch der einzige Neubau nach der nationalsozialistischen Machtergreifung Anfang der 30er. Es gab auch 3 Elite Schulen für Mädchen, davon waren 2 in Österreich und eine in Luxemburg. Mitte der 30er gab es die Grundsteinlegung und Anfang der 40er wurde das Gebäude seiner Bestimmung übergeben. A. Hitlers Lieblingsneffe H. Hitler, damals 15 Jahre alt, legte in diesem Internat sein Abitur ab. Er gehörte nicht zu den besten aber auch nicht zu den schlechten Schülern, aber dafür war er sehr linientreu. Dass es ein Neubau war hatte folgenden Grund. Auf diesem riesen großen Gelände sollte ein Gebäudekomplex entstehen mit monumentaler Wucht. Die Häuser, Unterkünfte für bis zu 400 Schüler, Unterrichts- und Wirtschaftsgebäude wurden in ihrem Grundriss dem Reichsadler und den SS – Runen nachempfunden. In der Vogelperspektive ist das heute noch gut zu erkennen. Zum Kriegsende hin war der Gebäudekomplex aber nicht ganz fertig gestellt. Die Gebäude die links und rechts die Flügel des Reichsadlers bilden sollten, fehlen teilweise bzw. sind nicht vorhanden. Napolas waren Ausleseschulen, zu deren Ausbildung man vorgeschlagen werden konnte. Diese Aufgabe hatten sowohl die Schulen, in denen die Kinder bereits waren inne, aber auch Erzieher oder Funktionäre der Partei in denen potenzielle und infrage kommende Schüler Dienst taten. Aber auch als besonders reinrassig geltende und politisch treu funktionierende Elternhäuser fielen in diese Auswahlverfahren. Voraussetzung für die Aufnahme war „arische Abstammung“, einwandfreie Charaktereigenschaften, Erbgesundheit, volle körperliche Leistungsfähigkeit und überdurchschnittliche Geistige Begabung. Somit sollte eine Elite zu rekrutiert werden, die in den Internats-Oberschulen ihre Ausbildung erhalten konnten. Die Schüler trugen stets Uniform. Besonderer Wert wurde auf Sport gelegt: Frühsport vor dem Frühstück, Leichtathletik, Handball, Schwimmen, aber auch Boxen, Rudern, „Geländesport“ im Wald mit Einführungen ins Karten- und Kompasslesen und militärische Tarnung. Auch auf die Aufwertung „deutschkundlicher“ Fächer wie Deutsch, Erdkunde, Geschichte und Biologie wurde konsequent geachtet. Oberstufenschüler erhielten einen Ehrendolch mit der Gravur „Mehr sein als scheinen“. Der Drill begann bereits beim Betreten der beiden Bettenhäuser. Schülern der Klassen (in den Napolas Züge genannt) war es strengstens untersagt, mit Straßenschuhen die „Zugbereiche“ zu betreten. Vor jeder Mahlzeit wurden Hände, Fingernägel, Haare und andere Merkmale kontrolliert. Im Speisesaal ging es militärisch zu. Schüler mussten sich möglichst geräuschlos, mit der rechten Hand den Stuhl unterschiebend, auf Befehl an die Tische setzen. Häufig wurde dies mehrfach praktiziert. Der Tagesablauf war für die Schüler straff und streng organisiert – jegliche Form von Individualismus untersagt. Auf den fachlichen Unterricht am Vormittag folgte nachmittags der „Dienst“ – also Hausaufgaben, Sport- und Wehrsportübungen und der Abendappel. Zur Haltungsschulung wurden Leibesübungen mit dem sekundären Tageslehrplan verknüpft, die später zum Hauptfach avancierten. Durch Angebote wie Segelfliegen, Skifahren, Motorradfahren, Fechten, Boxen, Reiten und in verschiedenen Handwerken wurden die Napolas zu attraktiven Ausbildungsstätten. Mit dem Ende des Dritten Reiches löste sich die Napola auf, die Rote Armee übernahm den Komplex.



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